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Uni-Ärzteteam auf Visite in Osterburg

erstellt von Jana Henning | |   Presse

Augenoptikermeisterin unterstützt Dipl.-Med. Christiane Kruppke | bis Ende 2024 sollen konkrete universitäre telemedizinische Angebote stehen

Folgende Situation kennt wahrscheinlich jeder: Sie haben einen Termin beim Augenarzt. Die Untersuchung findet statt. Der Befund ist nicht eindeutig oder suspekt. Diagnose: „Das muss sich noch ein Spezialist ansehen.“ Normalerweise läuft das jetzt so: Überweisungsschein mitnehmen. Termin machen. Warten. Dann meist weitere Strecken fahren. Zumindest wenn man auf dem Land lebt, insbesondere in einer Flächenregion wie der Altmark.

Die Zukunft sieht dank Tele-Medizin anders aus. Nämlich so: Der Facharzt wird dazu geschaltet. Und utopisch ist das für die Hansestadt Osterburg (Altmark) nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Eher ist dieser Patientenservice in greifbarer Nähe. Denn genau an dem Punkt setzt das jüngste Projekt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an und etabliert seit Anfang 2024 einen vierten Standort als medizinisches Versorgungszentrum des Universitätsklinikums Magdeburg (MVZ). Genauer gesagt in den Praxisräumen von Dipl.-Med. Christiane Kruppke in der Breiten Straße 29.

Hochmoderner Grätepark für Augenheilkunde im Aufbau

Die Fachärztin für Augenheilkunde wird nach wie vor gemeinsam mit ihrem Team als angestellte Ärztin ihren Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen – aktiv vor Ort unterstützt von Emely Gruhn. „Ich bin richtig gerne hier“, meint die Augenoptikermeisterin nach einem halben Jahr in der Biesestadt. Die 27-Jährige absolviert die Strecke Magdeburg-Osterburg mit der Bahn und wie gut das geht, davon überzeugten sich 14 ihrer Kolleginnen und Kollegen aus allen Uni-Funktionsbereichen; von Organisation und Sekretariat bis forschender Biologe und Oberarzt am Mittwoch, den 5. Juni 2024 bei einer ganztägigen Weiterbildungsfahrt. Diese nutzte Dr. med. Lars Choritz, um über den Fortschritt bei der Anschaffung eines passenden Geräteparks mit dazugehöriger Infrastruktur zu informieren. Mit halber Stelle im Rahmen des vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Projekts „Universitäre sektorenübergreifende Versorgung“. Das aber alles andere als mit halber Kraft: „Ich komme aus einer Region wie dieser und weiß wie wichtig es ist, die medizinische Versorgung auf dem Land zu erhalten“, begründet der 47-jährige Spreewälder sein Engagement und stellt in Aussicht: „Bis Ende 2024 sollen konkrete Angebote stehen.“

Zentrale Frage: Was ist gut für die Patienten?

Dafür macht sich Prof. Dr. med. Hagen Thieme stark. Nicht erst seit Kurzem. „Schon lange wurden immer wieder Anstrengungen unternommen, universitäre Versorgung im Norden von Sachsen-Anhalt zu etablieren. Das Osterburger Projekt wird dazu beitragen, medizinische Leistungen zu erweitern und innovative Ansätze für eine effiziente Patientenversorgung zu entwickeln“, betont der Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde in Magdeburg. Unterm Strich gehe es darum: Was ist gut für die Patienten? Und wie soll das bezahlt werden? „An dem Punkt sind wir jetzt in der gesundheitspolitischen Diskussion. Bei der Struktur.“ Diese gab sich die Hansestadt Osterburg (Altmark) mit einem Leitfaden zur Ärzteversorgung 2017, der auch E-Health-Ansätze enthält. „Mit Prof. Thieme und seinem Team haben wir seit 2021 über das Augenarztbusprojekt einen sehr guten Kontakt. Und viel wichtiger ist, dass dieser ganz praktische Vorteile für die Bürger bringt“, ist für Nico Schulz das Thema medizinische Versorgung elementar. „Denn wie schnell ist eine Stadt keine Stadt mehr, wenn wichtige Elemente der Daseinsversorgung fehlen“, macht der Osterburger Bürgermeister deutlich.

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Augenoptikermeisterin Emely Gruhn unterstützt seit 01.01.2024 in der Augenheilpraxis von Dipl.-Med. Christiane Kruppe in der Breiten Straße. Ihr Kollege etabliert im medizinischen Versorgungszentrum des Universitätsklinikums Magdeburg (MVZ) einen hochmodernen Gerätepark.

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