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10. September 2019

Osterburger Sozialraumanalyse geht am 12.09. in Flessau weiter

Nach dem erfolgreichen Start in Erxleben beteiligten sich am vergangenen Freitag, dem 06.09.2019, auch in Osterburgs Alt-Neubau-Gebiet und den Ortschaften Ballerstedt und Klein Ballerstedt viele interessierte Bürger an der Sozialraumanalyse der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg.

Bei der "Nadelmethode" markierten sie ihre "Lieblingsorte", aber auch "Angsträume" in ihrem Wohnumfeld auf einer Karte. Außerdem füllten sie Fragebögen zu den Themen Nachbarschaftshilfe und Pflege aus und zeigten den Mitarbeiterinnen der Pfeifferschen Stiftungen bei Quartiersbegehungen die Gegebenheiten vor Ort.
Dabei waren es in Osterburg vor allem die aktiven Senioren der Volkssolidarität und in Ballerstedt die Teilnehmer des monatlichen Rentnertreffs, die dank ihrer Ortskenntnis wertvolle Hinweise und Anregungen geben konnten.

Auf der Wunschliste: bessere Gehwege und ÖPNV-Anbindung
In den "Zukunftswerkstätten" am vergangenen Freitag wurden schließlich anhand von elf Kategorien positive und negative Aspekte der Wohnumgebung festgehalten. Laut der Bewohner im Osterburger Alt-Neubau-Gebiet gebe es dort nur wenige unschöne Plätze. Die bürgernahe Arbeit der Wohnungsgenossenschaft wurde gelobt und auch mit den Freizeitangeboten waren die meisten zufrieden. Das größte Manko, das immer wieder zur Sprache kam, waren die unebenen Gehwege und die fehlende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Zumindest im letzten Punkt gibt es bald Abhilfe: Aus der Stadtverwaltung heißt es, dass demnächst eine Bushaltestelle im Stadtteil installiert wird.

Die Ballerstedter wünschen sich ebenfalls eine bessere Anbindung an die benachbarten Orte Rochau und Flessau. Als positiven Aspekt nannten sie die vielen Feste im Ort, während sich die meisten Bewohner mit den Einkaufsmöglichkeiten eher abgefunden haben. Negativ schätzten die Ballerstedter auch die medizinische und pflegerische Versorgung ein – ein Problem, das die gesamte Einheitsgemeinde betrifft. Hier gibt es ebenfalls erste Lösungsansätze, wie das Medizin-Stipendium, das von Bürgermeister Nico Schulz bereits 2017 ins Leben gerufen wurde.

Zukunftswerkstadt Flessau am 12.09.2019

Zur letzten "Zukunftswerkstatt", die im Rahmen der Sozialraumanalyse für die Einheitsgemeinde stattfindet, sind alle Bewohner der Ortsteile Flessau, Natterheide, Rönnebeck, Storbeck und Wollenrade am Donnerstag, dem 12.09.2019, ab 15 Uhr ins Gasthaus Bauermeister in Flessau eingeladen.

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