Walsleben

Die Ortschaft Walsleben stellt sich vor:

Ortsbürgermeister: Dirk Matz
Stellvertretender Ortsbürgermeister: Jan Schmidt
Telefon: 03938 828559
Fax: 03937 492850
E-Mail: walsleben@osterburg.eu
Einwohner: 333 (Stand 31.12.2023)
Fläche: 1.307 ha
Ortsteile: Walsleben, Uchtenhagen
Dorfgemeinschaftshaus in: Walsleben


Mitglieder des Ortschaftsrates:

Die Zusammensetzung des Ortschaftsrates sowie Informationen zu den Mitgliedern finden Sie im Bürgerinformationssystem.


Walsleben mit dem Ortsteil Uchtenhagen

Walsleben liegt etwa acht Kilometer südöstlich von Osterburg am Rande der Wischeniederung und am Flüsschen Uchte, welches bei Osterburg in die Biese mündet. Dennoch ist Walsleben kein typisches Wischedorf, besteht doch die Feldmark zu 60 Prozent aus leichteren Böden. Und auch hinsichtlich seiner historischen Siedlungsstruktur ist das Dorf eher mit den Straßendörfern der angrenzenden Höhe vergleichbar. - Das heutige Ortsbild, welches an eine Art Haufendorf erinnert, entstand erst seit dem 19. Jahrhundert. In der abseits des Durchgangsverkehrs gelegenen Alten Dorfstraße mit ihrer kleinteiligen Bebauung lässt sich dagegen der einstige Charakter des Ortes noch gut erkennen. Seit 2009 Juli Teil ist Walsleben Teil der Einheitsgemeinde Osterburg und mit 318 Einwohnern (31.12.2023) eines ihrer größten Dörfer.

Uchtenhagen liegt etwa zwei Kilometer nördlich von Walsleben am südwestlichen Rand der Wischeniederung. Mit nur 15 Einwohnern (31.12.2023) ist es das kleinste Dorf der Einheitsgemeinde Osterburg, welcher es als ehemaliger Ortsteil von Walsleben seit Juli 2009 angehört. Einst war Uchtenhagen ein typisches Wischedorf, heute ist die historische Struktur der abseits, aber sehr idyllisch gelegenen Ansiedlung aus nur wenigen kleinen Gehöften kaum noch zu erahnen. Sehenswert ist vor allem die vierteilige romanische Dorfkirche, die einen noch sehr ursprünglichen Eindruck vermittelt. Nicht zuletzt die Lage am Radrundkurs Altmark sorgt dafür, dass immer wieder historisch Interessierte den Weg nach Uchtenhagen finden. Auf dem von hohen Bäumen umgebenen, verwunschen wirkenden Friedhof erinnern alte Grabsteine an frühere „Gutsbesitzer“.

Mobile Jugendarbeit


immer freitags
im DGH Walsleben
von 14:00 bis 18:00 Uhr

Telefon: 0170 70 33 112

Neues Buch: Die Ortsnamen der Hansestadt Osterburg (Altmark)

erstellt von Jana Henning | |   Presse

ab sofort für 12 Euro erhältlich in der Stadt- und Kreisbibliothek

Wie viel Ostern steckt im Namen der Einheitsgemeinde Osterburg? Jedes Jahr aufs Neue fragen sich Menschen, ob unser Name etwas damit zu tun hat. Oder wo der Name Osterburg seinen Ursprung hat. So wie Altmark-Reporterin Carina Emig in der MDR Sachsen-Anhalt Radio Morgenshow – und zwar Einheimische. Gewusst hat es niemand. Und nein! Bei uns wohnt nicht der Osterhase in seiner Burg? Mit dem Fantasietier haben wir nichts zu tun. Der Name unserer Stadt leitet sich von der Lage einer Burgab, welche die östlichste einer ganzen Burgenlinie entlang von Milde und Biese war. Das ist sogar historisch belegt. Im Foyer des Rathauses ist ein Eichenbalken dieser alten Burg ausgestellt. Dendrologen konnten nachweisen, dass er um das Jahr 960 geschlagen wurde. Das war die Zeit von König Otto I, dem späteren Kaiser Otto der Große. Vielleicht hat Otto sogar den Anstoß zum Burgenbau gegeben, bevor er sich nach Rom zur Kaiserkrönung aufmachte. Wer weiß?!

Apropos Ortsnamen Die Arbeiten am 140-seitigen "Ortsnamenbuch Osterburg" sind nun abgeschlossen und liegen für 12 Euro druckreif zum Verkauf in der Stadt- und Kreisbibliothek vor. Öffnungszeiten: Montag & Dienstag, 9 - 16 Uhr | Donnerstag, 9 - 18 Uhr | Freitag, 9 - 15 Uhr | Mittwoch geschlossen. Wenn das kein passendes Ostergeschenk ist… 

Bürgermeister Nico Schulz im Vorwort „Ortsnamenbuch Osterburg“: „Jeder Name bedeutet etwas. Und Onomastik ist die Wissenschaft dahinter. Die Wissenschaft der Namen. Mich fasziniert das Thema; von klein auf. Warum? Ganz einfach: Hinter jedem Namen, in dem Fall Ortsnamen, verbirgt sich eine Geschichte. Eine Entstehungsgeschichte. Und viel mehr als das. Denn nicht nur die Geschichte des jeweiligen Ortes lässt sich aus den Namen ableiten. Sie geben auch die Geschichte der Besiedlung einer ganzen Region wieder. Und diese ist bei uns in der Altmark aufgrund der wechselhaften Grenzlage zwischen germanischen Stammesgebieten (Sachsen und Thüringer) und den Elbslawen äußerst spannend. Aber auch verwirrend. Verwirrend im Sinne von erstaunlich, beeindruckend, überraschend – oftmals mit dem Untertitel „Wer hätte das gedacht“. Solche Aha-Momente, liebe Leserinnen und Leser, erwarten Sie auf den folgenden Seiten. Tauchen Sie mit dem renommierten Namensforscher Prof. Dr. Jürgen Udolph in die Geschichte der Ortsnamen unserer Einheitsgemeinde ab. Er hat die Onomastik deutschlandweit populär gemacht; ist gern gesehener Gast in Funk und Fernsehen. Ich lade Sie herzlich ein, unsere Heimat aus einer ganz anderen Perspektive kennen zu lernen. Was heißt aus einer… Aber wie wäre es hiermit? Manche haben ein Drei-Länder-Eck oder auch ein Drei-Flüsse-Eck. Die Altmark hat einen Drei-Namen-Fluss: Milde (Oberlauf; Quelle nahe Letzlingen). Biese (Mittellauf; ab Mehrin). Aland (Unterlauf; ab Seehausen bis Einmündung in die Elbe). Drei Bezeichnungen für einen 100 Kilometer langen Wasserlauf. Warum das so ist, lässt sich namensgeschichtlich gut ableiten. Doch zu den dahinterstehenden Bedeutungen wie „Dahinströmen“ oder „Inselland“ im Innenteil mehr. Bemerkenswert dabei ist aus heutiger Sicht nicht nur, WIE dieser Wasserlauf zu drei Namen kam, sondern DASS es so bleiben konnte, die Jahrhunderte überdauerte, wo sich üblicherweise im Laufe der Zeit ein Name durchgesetzt hat. Die Altmärker sind halt eigenwillig und wie heißt es so schön? Aller guten Dinge sind drei."

Ostermarkt mit Musik, Handwerk & Puppentheater 

Zum 32. Mal lädt am Karsamstag, den 4. April 2026 der traditionsreiche Osterburger Ostermarkt in die altmärkische Hansestadt. Erneut organisiert das Team des Kreismuseums Osterburg ein buntes Angebot mit Rahmenprogramm in der Zeit von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule „Ferdinand Vogel“ (Bahnhofstraße 3, 39606 Hansestadt Osterburg). In gewohnter Weise – bei Unterhaltung, Speis und Trank – kann regionales Handwerk erworben werden. > mehr Infos zum Ostermarkt-Programm 2026 in Osterburg etc.

 

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