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Neubau Radweg Walsleben mit Uchtebrücke

erstellt von Jana Henning | |   Presse

Positiver Fördermittelbescheid über rund 290.000 Euro

Seit gut vier Jahren beabsichtigt die Hansestadt Osterburg (Altmark) den Lückenschluss zwischen dem zukünftigen straßenbegleitenden Radweg an der L14 und der Ortschaft Walsleben einschließlich Radwegbrücke über die Uchte. Im Rahmen des Förderprogramms „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) – wirtschaftsnahe Infrastruktur / Tourismus“ der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ging im Rathaus dafür nun ein positiver Fördermittelbescheid in Höhe von 289.701,47 Euro ein. Die bewilligte Zuwendung mit einem Förderhöchstsatz von 80 Prozent der förderfähigen Kosten stammt zu gleichen Teilen von Bund und Land Sachsen-Anhalt.

Das Projekt ist in zwei Abschnitte geteilt:

a. Der straßenbegleitende Radweg an der L14 von der Ortschaft Düsedau in Richtung Walsleben ist ein Projekt der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) und befindet sich derzeit in der Entwurfsplanung. Das Osterburger Bauamt übernimmt dabei die Organisation, Planung und Koordination aller nötigen Schritte bis zur konkreten baulichen Umsetzung. Zuletzt fand von März bis Oktober 2025 die FFH-Verträglichkeitsprüfung statt (Flora, Fauna, Habitat).

b. Der 2. Teilabschnitt ist ein Projekt der Hansestadt Osterburg (Altmark), führt in die Ortschaft Walsleben und stellt in Verbindung mit einer Radwegbrücke über die Uchte den neuen Trassenverlauf des überregional bedeutsamen Altmarkrundkurses dar. Außerdem erfolgt eine zusätzliche Wegeverbindung im Projekt „Radeln nach Zahlen“.

Der Lückenschluss zwischen Walsleben und der L14 soll die alte Wegeverbindung wieder reaktivieren, die durch die schadhafte Brücke über die Uchte leider seit 2014 unterbrochen ist. Die historische Bedeutung des Weges liegt darin, dass er einst als Zuwegung zum Schloss von Walsleben diente, welches sich im Bereich des heutigen Sportplatzes „Am Eichengrund“ befand. Zeitzeugen dieser Zuwegung sind die noch vorhandenen Pfeiler der als „Weißes Tor“ genannten Zufahrt.

Im nächsten Schritt werden die Planungsleistungen ausgeschrieben und die Träger öffentlicher Belange angehört.

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