| Zeitleiste |
Geschehen |
| Zwischen 1151 und 1170 |
Erstmals erwähnt wird Osterburg im Stendaler Markt- und Stadtgründungsprivileg Albrecht des Bären. |
| 1157 |
Ein Graf Werner von Osterburg wird in einer Urkunde genannt. Dadurch ist erwiesen, dass es spätestens 1157 eine Grafschaft Osterburg gab. |
| 1188 |
Die Kirche Sankt Nicolai wird dem Schutzpatron der Schiffer und Kaufleute, dem heiligen Nikolaus geweiht. |
| Ende des 12./Anf. des 13.Jh. |
In der Nähe des Bieseübergangs an der Hauptverkehrsverbindung Magdeburg-Stendal-Hamburg entsteht aus einer Kaufmanns- und Handwerkersiedlung die Stadt Osterburg. |
| 1208 |
Osterburg wird als oppidum (Stadt) bezeichnet.
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| 13.Jh. |
Eine Stadtbefestigung wird aus der Zeit 1281 erwähnt. |
| Mitte des 13.Jh. |
Nach Aussterben der Grafen von Osterburg wird die Stadt dem Marktgrafen von Brandenburg unmittelbar unterstellt. |
| 1321 |
Osterburg tritt dem Schutzbündnis der altmärkischen Städte bei. |
| 1344 |
Das älteste überlieferte Stadtsiegel stammt aus diesem Jahr.
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| 1345 |
Rat und Schöffen werden genannt. |
| 1390 |
Die Stadt erhält das Stadtgericht mit allen Rechten und Einkünften. |
| 1436 - 1478 |
Osterburg ist als Mitglied der Hanse nachweisbar.
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| 1488 |
Wichtige Privilegien gehen beim Bierzieseaufstand verloren. |
| 1538 |
Andreas Reine hält die erste evangelische Predigt in Osterburg. |
| 1579 |
Es erscheint das von dem Osterburger Pfarrer Christoph Entzelt verfasste "Chronicon der Alten Marck", worin er zum ersten Geschichtsschreiber der Altmark wird. Zu jener Zeit hatte die Stadt mehr als dreihundert Häuser mit etwa 1500 Einwohnern. |
| 1644 |
Wie die gesamte östliche Altmark wird Osterburg vom Dreißigjährigen Krieg schwer betroffen. Die Stadt wird fünfmal geplündert und besitzt 1644 nur noch 44 Feuerstellen (Häuser). |
| 1761 |
Nach Jahrzehnten des Wiederaufbaus zerstört ein Großfeuer zwei Drittel der Stadt. |
| 1816 |
Osterburg wird königlich-preußische Kreisstadt. Man zählte damals 256 Wohnhäuser und 1691 Einwohner. |
| 19. Jh. |
Während des 19. Jh. erfährt die Stadt einen allmählichen Aufschwung. |
| 1840 |
hatte sie 2238 Einwohner, |
| 1871 |
sind es 3518 Einwohner und |
| 1895 |
bereits mehr als 4500 Bewohner. |
| 1849 |
Der Eisenbahnanschluss an die Strecke Magdeburg-Hamburg wird übergeben. |
| 1846 und 1855 |
Chausseen (Stendal-Wittenberge, Osterburg-Bismark) werden gebaut. Dadurch wird für die Entwicklung des Gewerbes eine entscheidende Grundlage geschaffen. |
| 1859 |
Osterburgs Ruf als Schulstadt wird durch die Verlegung des königlichen Lehrerseminars in die Biesestadt begründet. |
| 1891 |
Die Provinzialtaubstummenanstalt wird eingeweiht. |
| 1929 |
In Osterburg wird die erste "Deutsche Spargelhochzuchtgesellschaft mbH." durch August Huchel gegründet. |
| 1931 |
seit März stellen die Nationalsozialisten die stärkste Fraktion im Osterburger Stadtparlament, am 21. April wird Bürgermeister Friedrich Metzig beurlaubt. |
| 1935 |
Gründung des Kreisheimatmuseums Osterburg im Gebäude Großer Markt 10 (jetziges Bibliotheksgebäude) |
| 1945 |
am 13. April rücken amerikanische Truppen in Osterburg ein - der Zweite Weltkrieg ist für die Biesestadt zu Ende. |
| 1951 |
der heutige Ehrenbürger der Stadt, Walter Baumgart, nimmt seine Tätigkeit als Bürgermeister auf - er bleibt bis 1986 im Amt!!! |
| 1952 |
Gebietsreform in der DDR, mit der Bildung des Bezirkes Magdeburg wird der Kreis Osterburg zweigeteilt, Osterburg bleibt Kreistadt, Seehausen wird die zweite |
| 1953 |
auf dem ehemaligen Hof Mertens wird die LPG Typ III "Mitschurin" gegründet (heute Gelände der Stadtverwaltung) |
| 1955 |
die ersten Wohnungen der 1954 gegründeten AWG "Aufbau" werden übergeben |
| 1958 |
Zusammenführung von privaten Handwerksbetrieben in PGH (Produktionsgenossenschaften des Handwerks) |
| 1958 |
Beginn des Jugendobjektes "Altmärkische Wische" der Freien Deutschen Jugend (FDJ), am 12. Mai beginnt die erste FDJ-Brigade ihre Arbeit in Dobbrun (heute Ortsteil von Osterburg) |
| 1960 |
die neue Molkerei in Osterburg-Schilddorf wird in Betrieb genommen. |
| 1965 |
Zusammenlegung der Kreise Osterburg und Seehausen zum Kreis Osterburg |
| 1969 |
anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der DDR wird das Kreiskulturhaus erbaut. |
| 1977 |
die Karl-Marx-Schule wird nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt und 1978 bezogen |
| 1977 |
das Feierabendheim "Dr. Georg Benjamin" wird erbaut (heute DRK-Altenpflegeheim) |
| 1979 |
anlässlich des 30. Jahrestages der Gründung der DDR wird neben dem Kreiskulturhaus ein Konsum-Warenhauis eröffnet (heute proka-Promenadenkaufhaus) |
| 1980 |
im Neubaugebiet "An der Golle wird mit der Montage der ersten Wohnblocks begonnen |
| 1988 |
Osterburg hat 9.607 Einwohner |
| 1989 |
"Wende" auch in der Kreisstadt Osterburg: am 23. Oktober erstes Friedensgebet in der Stadtkirche St. Nicolai, am 6. November erste Montagsdemonstration |
| 1990 |
die ersten freien Kommunalwahlen bestätigen Alexander Gronner in seinem Amt als Bürgermeister, das er seit 1986 inne hat |
| 1990 |
Fertigstellung der B 189 als Ortsumgehung |
| 1994 |
Osterburg verliert im Zuge der Gebietsreform den Kreisstadtstatus |
| 1997-1999 |
Neubau Lindensporthalle |
| 2000 |
Abriss Schwimmbad Fuchsbau |
| 2000-2001 |
Bau und Fertigstellung des Kreisverkehrs am Platz des Friedens |
| 2000-2002 |
Sanierung und Modernisierung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions |
| 2006 |
Restaurierung und Ausstellung des Neptunbrunnens
Einweihung des Hallenbades neben der Landessportschule |
| 2007 |
850-Jahrfeier der Stadt Osterburg und der Sachsen-Anhalt-Tag ist in Osterburg zu Gast (1.-3.6.2007) |