Landwirtschaft

In den Ortschaften der Hansestadt Osterburg (Altmark) hat sich in den zurückliegenden Jahren eine vielfältig strukturierte Landwirtschaft herausgebildet. In der Verwaltungsgemeinschaft werden ungefähr 12.000 ha landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaftet.
Auf dem Ackerland dominiert der Anbau der Marktfrüchte Getreide und von Silomais für die Rinderhaltung. Daneben werden Raps, Zuckerrüben und einige weitere Fruchtarten in geringem Umfang angebaut.
Auf den leichteren Sandstandorten um Osterburg erlangte die Produktion von Spargel in den letzten Jahren wieder zunehmende Bedeutung.
Ein Osterburger Marktfruchtbetrieb wirtschaftet nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.
Aufgrund des hohen Anteils von Flächen in den Überflutungsbereichen von Biese und Uchte ist ein hoher Anteil Grünland an der landwirtschaftlichen Nutzfläche vorhanden. Wegen diesen Grünlandreichtumes hat die Rinderproduktion im Gebiet um Osterburg Tradition. Die Mutterkuhhaltung hat sich zwar etabliert, ist aber nicht in der Lage, den Rückgang der Milchvieh- und Jungrinderbestände zu kompensieren.
Neben einigen kleineren Schweinehaltungen wird im Ortsteil Zedau der Hansestadt Osterburg (Altmark) eine Anlage für Schweinemast und Jungsauenaufzucht betrieben. Eine weitere Schweinemastanlage existiert auf dem Gelände der ehemaligen ZBE Wasmerslage.
Darüber hinaus werden hier in zwei ehemaligen Rinderställen Puten in größerem Umfang gehalten.

Es ist hervorzuheben, dass durch die Unternehmen bei Nutzung der gebotenen Fördermöglichkeiten moderne Produktionsverfahren eingeführt wurden.