| Kirche Rossau |
![]() Einst aus Feldsteinen errichtet, erhielt die Kirche in Rossau 1343 ein neues Aussehen, denn der 40jährige Krieg hatte große Schäden hinterlassen. In den Jahren 1652, 1784 und 1871 erfolgten weitere Umbauten und Instandsetzungsarbeiten. Der Grundriss ist vierteilig, hat ein Schiff, Chor, Apsis und einen eingezogenen Westturm. Etwa 1650 wurde eine Empore auf der Grundseite des Schiffes errichtet, die auffallend reich gegliedert ist. Auf dem Unterzug unter der Brüstung befindet sich eine Inschrift. Die beiden vorhandenen Glocken sind aus Bronze, sie haben eine Krone und hängen in einem aus Eichenholz gebauten Glockenstuhl. Die größere von beiden wurde im Jahre 1588 gegossen und trägt das Wappen derer von Bismarck. Beide Glocken tragen Inschriften und sind Werke des Glockengießers Gerhard von de Campis, der durch den Guss der Glocke des Erfurter Domes Berühmtheit erlangte. Im Jahre 1805 erhielt die Kirche eine Orgel, die von einem Orgelmeister aus Tangermünde errichtet wurde. Die Kirche und der sie umgebende Friedhof sind in Richtung Dorfstraße von einer breiten Feldsteinmauer umgeben. Durchbrochen wird sie von einem Portal aus Backstein, es führt ein breites Tor und eine kleine Tür hindurch. |
|
[Verwaltung und Politik]
[Ortschaften]
[Wirtschaft]
|