| Osterburg - Ortsteil Krumke |
Dorf und Rittergut finden 1311 im Halberstädter Lehnsregister erstmals ihre Erwähnung. Auf der alten Burgstelle, ursprünglich eine mittelalterliche Grenzbefestigung der Markgrafen gegen die Slawen, ließen die damaligen Besitzer, derer von Kahlden, zwischen 1854 und 1860 ein neugotisches Schloss nach englischen Vorbildern errichten. Der Schlosspark mit seinen Skulpturen und dendrologischen Seltenheiten trägt die Handschrift des Pariser Gartenarchitekten Charles Lanou und bildet heute ein in der Altmark einzigartiges, denkmalgeschütztes Ensemble. Das schmiedeeiserne Eingangstor ist ein Meisterstück des Osterburger Schlossermeisters Hermann Richter vom Anfang dieses Jahrhunderts.
Die kleine spätromanische Feldsteinkirche, die am Ortsausgang des Dorfes gegenüber dem Schlosspark liegt, entstand um die Mitte des 12. Jahrhunderts.Mit ihrem rechteckigen Schiff und eingezogenem Chor mit geradem Schluss zeig sie noch die alte Form der altmärkischen Kirchenbauten. Der Backsteinturm über der Westseite des Schiffes ist erst 1724-25 errichtet worden. Er wird durch ein Gesims in zwei Geschosse unterteilt. Blickfang im Inneren des mehrfach umgebauten Gotteshauses ist der reich gestaltete hölzerne Kanzelaltar von 1722 und der Taufstein mit vier Wappen (Anno 1612). |
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