Ortschaft Meseberg
Ortsbürgermeister: Matthias Lenz
Telefon: 03937 85406
Fax: 03937 492850
e-mail: Gemeindebuero@meseberg
-altmark.de

stellv. Ortsbürgermeister: Hartwig Brünsch
Einwohner: 322
Fläche: 1.096 ha
Wappen Wappen Meseberg
Geschichtliches und Sehenswertes

Im Jahre 1344 wurde die Siedlung zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name geht auf das ritterliche Geschlecht derer von Meseberg zurück. 1781 starb Samuel David von Meseberg ohne Nachkommen zu hinterlassen.

Das Gut befand sich im Besitz von Katharina von Lüders, Heinrich von Platten und auch Frau von Treffenfeld.
Das Jahr 1743 gehörte in der Geschichte von Meseberg zu den Schwärzesten. Am 1. September wütete in Meseberg ein Brand, der die Kirche, das Pfarrhaus und das halbe Dorf vernichtete. Damit wurden die Kirchenbücher und Akten der Pfarre ein Opfer der Flammen.

Aus dem Jahre 1895 ist überliefert, daß die Zahl der bewohnten Häuser 92 betrug. Männliche Einwohner gab es 270 und weibliche 281.
Die Kirche wurde in den Jahren wieder aufgebaut und erhielt 1824 die Orgel der Osterburger Martinskapelle. Es wird angenommen, dass Teile eines anderen Werkes mitverwendet wurden. Seit 1996 kann die 1882 gegossene Collier-Glocke elektronisch geläutet werden.

Meseberg liegt am Rande der Wische in einer reizvollen Wald- und Wiesenlandschaft. Die Bodenverhältnisse gestalten sich von leichtem bis zum super schweren Wischeboden. Im Ort befinden sich zwei landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe und zwei gewerbliche Betriebe.

Zwischen den Ortsteilen Meseberg und Wendtdorf in Richtung Mühle blickend kann man eine Bodenerhebung sehen. Hier befindet sich ein Salzstock, dessen Kern wachsende Tendenzen zeigt. Dadurch kann in Meseberg kein Sand abgebaut werden.

Ob das zum Vor- oder Nachteil des Dörfchens ist, entscheiden Sie selbst bei einem Besuch in Meseberg.
Seit 01.07.2009 gehört die Gemeinde Meseberg zur Einheitsgemeinde "Hansestadt Osterburg (Altmark)".

Weitere Information zur Geschichte derer "von Mesebergs" finden Sie unter http://www.von-Meseberg.de.