Ortschaft Gladigau |
| Ortsbürgermeister: | Matthias Müller | ![]() |
| Telefon: | 0172 3001744 | |
| Fax: | 03937 492850 | |
| Sprechzeiten: | dienstags, 18:00 - 19:00 Uhr | |
| stellv. Ortsbürgermeister: |
Dirk Rohbeck | |
| Einwohner: | 365 | |
| Fläche: | 1.551 ha | |
| Ortsteile: | Gladigau Orpensdorf Schmersau |
|
| Geschichtliches und Sehenswertes | ||
| Gladigau wird 1238 zum ersten Male urkundlich erwähnt. Die romanische Feldsteinkirche wird um 1200 erbaut worden sein. Das Dorf selbst mag in früheren Zeiten von einer Dornenhecke umgeben gewesen sein, da 1768 die beiden Hofstellen Röttger und Dunker als erste "Buttendorn", außerhalb der Dornen erwähnt werden. Im Jahre 1898 erhielt Gladigau eine Molkerei. Auch waren in Gladigau zwei Mühlen vorhanden. Bis nach dem ersten Weltkrieg hatte Gladigau auch eine Zementsteinerzeugungsstätte. Ebenso konnte bis in die Jahre 1860-1870 eine Färberei nachgewiesen werden, in der Kattun gefärbt und mit "Blaudruck" versehen worden ist. Große Bedeutung für das Dorf besaßen auch die im Jahre 1905 begonnene und 1908 beendete Melioration der Biese sowie die Fertigstellung der Biesebrücke 1913. Zur Gemeinde Gladigau gehören die Ortsteile Orpensdorf und Schmersau. Es gibt eine Traditionsinsel, die an den damaligen Kleinbahnhof in Gladigau erinnern soll. Diese ist mit einigen typischen Gerätschaften der einstigen Kleinbahn ausgerüstet. Die FFw Gladigau existiert seit 1890. Ihr Vereinsleben gestalten die Gladigauer sehr rege. Im Sportverein "Blau-Weiß-Gladigau" ist so mancher Gladigauer Mitglied. Das stattfindende Landsportfest ist für groß und klein schon zu einer guten Tradition geworden. Seit 1992 gibt es in Gladigau den "Schützenverein Gladigau 1992 e.V." Der Gladigauer Posaunen- und Kirchenchor, unter Leitung von Pastor Lazay, ist schon weit über Gladigaus Grenzen bekannt. Ebenso das Gladigauer Dorftheater. Seit 1986 gilt der Gladigauer Weihnachtsmarkt als Tradition. Seit 01.07.2009 gehört die Gemeinde Gladigau zur Einheitsgemeinde Hansestadt Osterburg (Altmark). |