Dusdowe" 1238 erstmals erwähnt stammt aus dem wendischen. Der Ort war im Besitz bekannter Familien und Institutionen. So überließ Siegfried von Osterburg 1238 Düsedau dem Abt Gerhard von Werden und Helmstedt. Johann von Schulenburg, das Stendaler Domstift sowie die Universität
zu Frankfurt waren Eigentümer der Besitzung Düsedau. Die spätromanische Feldsteinkirche wurde seitwärts auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel erbaut. Düsedau liegt am Rande der Wische und so laden seine Wiesen und Wege zum Radeln und Reiten ein. Hier hat man das Gefühl, daß die Natur noch in Ordnung ist.
Zu einem nahen und fernen Reiseziel hat sich der Ortsteil Calberwisch entwickelt. Die Gemeinde war einst ein Rittergut und entwickelte sich zum Reihendorf. Der Name, 1440 "caluerwisch" und 1485 "kalverwisch" genannt, ist deutsch. Das Dorf legte Graf Werner III. mit Hilfe sächsischer Kolonisten an. Die Familie deren von Calberwisch erscheint bereits 1271 und 1290 in den Akten. Das Schloss im Neurenaissance Stil ist von kunstgeschichtlicher Bedeutung und steht unter Denkmalschutz.Vor Jahren noch im tiefsten Dornröschenschlaf wurde der aus dem Jahre 1875 stammende Gropius-Bau derer von Jagow liebevoll restauriert und zu einem Restaurant mit Gästezimmern ausgebaut. Die romantische Kirche, eine dreiteilige Feldsteinkirche mit geradem geschlossenen Chor, soll 1164 bzw. 1169 vom Grafen Heinrich von Osterburg erbaut worden sein. Eine teilweise Erneuerung der Außenwände fand in der Zeit der Gotik statt; weitere Veränderungen folgten. Auf dem Altar ist ein restauriertes Kruzifix aus der Zeit um 1400 zu sehen.
Seit 01.07.2009 gehört Düsedau zur Einheitsgemeinde "Hansestadt Osterburg (Altmark)".
[Hansestadt Osterburg (Altmark)]
[Sehenswertes]
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