| Schloss Krumke |
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| (Abb.: Schloss Krumke) |
| Das Schloss ist im neugotischen Stile (nach englischen Vorbildern) an Stelle der alten Wasserburg in der Zeit von 1854 bis 1860 erbaut worden. Dabei wurde der Wassergraben zugeschüttet.
Der herrliche Park, der das Schloss umgibt, ist von einem französischen Gartenarchitekten, Charles Lanon, im 18. Jahrhundert angelegt worden. Das alte Herrenhaus lag früher auf der Nordseite des Parkes. An der Parkmauer nach Norden liegt die Orangerie. Sie wurde 1649 durch Christoff von Kannenberg erbaut und im 18. Jahrhundert mit einem Anbau versehen. Ein kleiner barocker Tempel, der früher einen Aufbau hatte, ist stark umgebaut und für eine Steinsammlung eingerichtet worden. Die schönen großen Baumgruppen im Park sind teilweise von Rudolf von Kahlden um die Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt worden. Im Park sind noch mehrere Sandsteinfiguren des 18. Jahrhunderts erhalten. Auf dem Gutshof, der aufgeschüttet worden ist, befindet sich noch ein Taubenhaus (Fachwerkgebäude von 1847). Der Schafstall, sog. "Krummer Stall" aus dem Jahre 1679 ist vielfach umgebaut worden. Mühle und Meierei an dem alten Mühlenteich sind um 1700 abgerissen worden. Heute gehören zum Schlosspark noch die Orangerie von 1649, das Verwalterhaus, das Steinkabinett und das herrlich schmiedeeiserne Tor. 2003 wurden Schloss und Park Krumke zur Filmkulisse für den Film "Das Bernsteinamulett". |
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