| Die Pfarrkirche in Erxleben, eine romanische vierteilige Feldsteinkirche, entstand um 1150.
Sie weist eine gute Mauertechnik auf. An den Ecken, vorallem am Turm, befinden sich große einbindende Quader.
Zur Zeit der Gotik erfolgte der Umbau der Apsis, und am stehengebliebenen Ansatz der ursprünglichen Apsis entdeckte man Reste romanischer Wandmalerei.
Der aus kleineren, unregelmäßig verarbeiteten Feldsteinen bestehende Turm ist ein Wehrbau von auffallender Höhe. Die Schallfenster sind spitzbogig und aus Backstein errichtet.
Eine Besonderheit stellt das tonnengewölbte Erdgeschoß dar. In den nachfolgenden Jahren entstand auf der Westseite ein spitzbogiger Eingang. Turm und Chor haben zwei Meter dicke Mauern. Zwei Rundbogenfenster sind erhalten, die anderen sind bei Wiederherstellungsarbeiten von 1713 bis 1741 barock verändert worden. Auch die Kanzel stammt aus dieser Zeit.
Der Taufengel wurde in der Zeit von 1713 bis 1741 angefertigt. Diesen Engel hat man 1998 restauriert.
Die Bronzeglocke aus der Zeit um 1500 bekam das Glockenmuseum in Apolda. Heute ertönt aus dem selben Turm eine Glocke aus der Gemeinde Niedergörne. Die Kirche in Niedergörne bei Arneburg wurde im Zuge des Baus eines Kernkraftwerkes abgerissen.
Eine weitere, kleine Stahlglocke ist von 1917.
Interessierte, die die Kirche besichtigen möchten, können sich an
wenden.
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