| Osterburg - Heimstadt der Spargelzucht |
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Die Geschichte Osterburg's ist geprägt von interessanten Ereignissen und Persönlichkeiten, etwa die der Begründung und dem Begründer der deutschen Spargel(hoch)zucht, die von Osterburg aus ins übrige Deutschland und in die Welt ging. Im Haus Nr.16 an der Wallpromenade, unweit des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums und der Reste der alten Stadtmauer gelegen, lebte und arbeitete von 1926 bis 1953 August Huchel. Sein Verdienst besteht in der agrarwissenschaftlichen Erforschung und der Leistungssteigerung des altmärkischen Spargelanbaus. |
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Seit der Jahrhundertwende hatte man bekanntlich im Zusammenhang mit der Industrialisierung auch die Landwirtschaft intensiviert. Ertragssteigerung hieß das Ziel - ebenfalls beim Spargelanbau. Es entstanden überall, auch in Osterburg, Konservenfabriken (an der Erzberger Straße) und Fabriken, die die erforderlichen Dosen herstellten (Blechwarenfabrik an der Werbener Straße gegenüber dem Gymnasium, an dem Gelände befindet sich heute der Parkplatz). Im Jahre 1929 gründete August Huchel hier in Osterburg die Deutsche Spargelhochzuchtgesellschaft. Die Veröffentlichung seiner Forschungen 1931 waren in Deutschland eine Sensation. In einer gemeinsamen Festveranstaltung von Heimatverein, Kreismuseum, Kreisbauernverband und altmärkischen Spargelanbauern würdigte man am 19. August 1999 dieses historische Ereignis. Anlässlich des 110. Geburtstages von August Huchel wurde im Beisein von dessen Tochter vor seinem Wohnhaus in Osterburg eine Gedenktafel errichtet. Der Rundweg durch die Stadt führt direkt an diesem Haus vorbei. In unserem Kreisheimatmuseum zeigt eine ständige Ausstellung die Geschichte des Spargelanbaus und die Arbeit August Huchels. Alljährlich im Mai krönt die Stadt Osterburg ihre "Spargelkönigin" und feiert das Spargelfest. | |
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